Mein Abschied
aus dem Ehrenamt in der Landesgruppe ...
... ist kein Abschied aus dem Hundesport

Nach nunmehr 7 Legislaturperoden, das sind immerhin 28 Jahre, scheide ich nun aus dem Amt als Ausbildungswart der SV Landesgruppe Westfalen und somit auch aus dem SV Ausbildungsausschuss aus. Es war eine oftmals turbulente, ereignisreiche, interessante Zeit. Hundesportliche Erfolge, internationale Seminare und weltweite Richtereinsätze prägen diesen Lebensabschnitt.

walter bsp hp

Mit der Amtsübernahme anlässlich der Landesversammlung 1987 hatte ich mir vorgenommen, nicht nur die gute Arbeit meines Vorgängers Hans-Günter Voß fortzusetzen, sondern Kraft dafür auszuwenden, die Gebrauchstüchtigkeit des Deutschen Schäferhund insgesamt zu verbessern und Extreme im Bereich der Zucht und auch in der Ausbildung zu verdrängen. Die Mitwirkung im Ausbildungsausschuss und auch die regelmäßige Teilnahme an den Bundesversammlungen bot oftmals auch die Möglichkeit, die Bemühungen um diese wichtige Rückkehr zur Verbesserung der Hunderasse im ständig sinkenden Image darzustellen. Nach dem Scheitern der langjährig zäh gebauten, aber sinnvollen und längst fälligen neuen Körordnung habe ich dann einsehen müssen, dass Reformen auf diesem Gebiet von maßgebenden Funktionären gar nicht gewollt sind. An einige Initiativen (Universalhund; Mentaltest; ...) habe ich noch mitgewirkt, letztlich aber dann doch aufgegeben.

Ende der 90er Jahre habe ich dann damit begonnen, das Rettungshundewesen im SV zu aktivieren. Eine neue Aufgabe, die mir zunächst zu anspruchslos erschien. Schnell wuchs dann die Begeisterung, nachdem ich meinen SchH3-Hund für die RH-arbeit spontan erfolgreich trainierte. Sofort konnte ich den Beweis antreten, dass ein guter Schutzhund ein ebenso guter Rettungshund sein kann. Daran werde ich auch weiterhin mitwirken, den Sport mit dem Rettungshund fördern mit dem Ziel, ihn möglicherweise auch für den realen Einsatz zu qualifizieren. Mag sein, dass darin unsere Zukunft im Sport mit dem Hund liegt 

rhw logo

Einige Aufgaben sind ja auch noch geblieben und ehrenamtlich zu erledigen, die im Dienste der Kynologie anfallen. Meine OG und die Rettungshundearbeit. Die Führung meiner OG Wanne-Nord ist nun schon Tradition und die Förderung des Rettungshundesports noch nicht wirklich abgeschlossen.

Die Begeisterung für den Hundesport allgemein und dem Sport mit dem Deutschen Schäferhund im Besonderen hat trotz aller Nackenschläge, die in solch langer Zeit freilich unvermeidbar sind, nicht nachgelassen. Meine Gott sei Dank noch gute Gesundheit macht es möglich, dass ich weiterhin meine Freizeit mit dem Hund verbringen darf und mir auch den Prüfungsstress weiterhin antue. Ich komme gern zu dem zurück, womit ich mit so viel Euphorie begonnen habe. 

Wer ist online

Aktuell sind 31 Gäste und keine Mitglieder online