IRO-Prüfung in Solymar (Ungarn)

Mit 70 Teilnehmern präsentierte die Rettungshundeorganisation Pannon Mentökutyás Alapitvány (PMA) eine durchweg solige IRO-Prüfung in Solymar, nahe Budapest.

Meine Zuordnung galt der Flächensuche, während Daniel Sedlak (CZ) für die Trümmer und Kyetoslav Stibora (CZ) für Unterordnung und Gewandtheit zuständig waren.

Über ein mit Zelten bestücktes Basislager, an dem auch die Unterordnung und Gewandtheit stattfand, wurde die Veranstaltung geleitet.

Das außergewöhnlich vielfältige und gute Trümmer- und Flächengelände bot sich auf einem rd. 60 km entfernten, ehemaligen russischen Raketenstützpunkt. Alte, teilweise zerstörte Gebäude und inzwischen überwucherte Anlageflächen, mit ehemaligen Gartenanlagen stellten hohe Anforderungen an die teilnehmeden RH-Teams.

Die Flächensuche

Zwei Teilnehmer in Stufe E, 10 in Stufe A und 16 in Stufe B stellten sich zum Wettkampf. Die 40.000 m² groß abgegrenzte Fläche mit integrierten kleineren Häusern war interessant und bot aufgrund des dichten Bewuchses vielfältige Versteckmöglichkeiten.

Die Leistungen der Hunde waren sehr unterschiedlich. Leider haben von den insgesamt 28 Teilnehmern in der Fläche nur 13 die Mindestpunktzahl von 140 Punkten erreicht. Zwei Teams erreichten die Note "Sehr gut". Zu meiner Überraschung war die häufigste Ausfallursache das fehlerhafte Anzeigeverhalten. Das Verlassen der Versteckpersonen führte allein bei 6 Hunden zum Ausfall, obwohl sie alle drei Helfer gefunden hatten.

Zeitweise wurden allerdings die Ausarbeitungen durch starke Regenfälle erschwert, denn das durchweg hüfthohe Gras kostete vor allem für die kleineren Hunderassen viel Kraft und Kondition.

Insgesamt war die Veranstaltung gut organisiert und fand am Sonntag pünktlich einen harmonischen Abschluss mit der Siegerehrung.

flcheb hp
Eine interessante und anspruchsvolle Fläche mit Gebäuden


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