IRO-Prüfung in Logrono (Spanien) 2016

Die ursprünglich drei nominierten IRO-Richter für die Prüfung in Logrono reduzierte sich aufgrund der 20 gemeldeten Prüfungen in Fläche und Trümmer A und B auf einen Richter. Nach der Absage des 1. Richters Joop Meijer habe ich die Prüfung übernommen. Die Probleme der Reiseplanung waren dann größer als erwartet.

Letztlich stellten sich 18 Teams dem Wettkampf, und zwar 2 x FL-A, 7 x FL-B, 6 x T- A,3 x T- B

Selbst mit 18 Teilnehmern war die Grenze des Machbaren erreicht, zumal das Flächen- und Trümmergelände eine Autostunde auseinander lagen. Schon mit der Anreise am Freitagnachmittag war eine umfangreiche Besichtigung und Einrichtung der Trümmeranlage und des Flächengeländes kaum zu schaffen, zumal in den Trümmern Änderungen vorgenommen werden mussten. Zum Glück war die historische Unterkunft -nahe des Jakobsweges- dann auch vor Ort gewählt.

Die Prüfung beginnt bei Sonnenaufgang pünktlich am Samstag um 8:00 Uhr mit der Flächensuche. Ein gutes Team steht mir zur Verfügung für eine ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung. Es werden mir überwiegend gut vorbereitete Hunde vorgestellt.

Die Leistungen der RH-Teams waren überdurchschnittlich. In der Flächensuche vergab ich
1 x V, 2 x SG, 2 x G, 3 x B und 1 x M. Im Rahmen einer engagierten Organisation, die sich auf eine gezielte Vorbereitung stützt, gelingt ein reibungsloser Ablauf. In der Mittagspause erfolgt eine gute Versorgung der Hundeführer und Helfer. Der Bürgermeister von LaPiota und die Presse gewinnen einen Eindruck von der Veranstaltung.

Am frühen Nachmittag fahren wir durch die reizvolle Landschaft von LaPiota, einem weltweit bekannten und berühmten Weinanbaugebiet. Leider keine Zeit für eine Pause oder auch Besichtigung.

Die am Vortag markierte Einrichtung der Geräte für die Unterordnung und Gewandtheit auf einer Brachfläche in Logrono war bereits wieder aufgebaut. Überwiegend boten die Hundeführer/innen hervorragende Leistungen. Es wird schon dunkel, als wir die Arbeit auf dem Platz beenden.

Es bleibt wenig Zeit für die Umquartierung in das neue Hotel, denn es folgt eine Einladung der Teilnehmer und Gäste. Nicht Alle schaffen es, pünktlich um 9:00 Uhr da zu sein. Gemütlich wurde dann mit einem typisch für diese Region vorbereiteten Abendessen begonnen.

Das großzügige Trümmergelände aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Beton-und Kunststeinblöcken wurde für die Trümmerprüfung in den Stufe A und B ausgewählt. Für die Prüfung mussten dann noch Ergänzungen vorgenommen werden. Leider gelang es nicht, wirklich korrekte Prüfungsverhältnisse herzustellen. Ich denke aber, dass sinnvolle Versteckmöglichkeiten annähernd prüfungskonforme Anforderungen an die Hunde gestellt werden konnten. Die Hunde zeigten überwiegend eine hohe Arbeitsbereitschaft und ausgeprägten Finderwillen. In den Trümmern vergab ich 4 x SG, 3 x G, 1 x B und 1 x M.

Nach der Trümmersuche folgte eine Mittagspause und die Autofahrt zum Gelände der Unterordung und Gewandtheit. Dort wurden bei hochsommerlichen Temperaturen die letzten Arbeiten beurteilt. An beiden Tagen zusammen vergab ich 9 x SG, 5 x G, 2 x B und 2 x M.

Die weitere Prüfung verlief ohne besondere Zwischenfälle am Samstag und Sonntag bei sonnigem Herbstwetter.

Den Abschluss fand die Veranstaltung erst gegen 17:30 Uhr. Die administrativen Unterlagen hatten sich verzögert. Eine Siegerehrung wurde nicht durchgeführt. Der Prüfungsleiter verabschiedet die Teilnehmer an der Prüfung und überreicht eine Tasche mit Inhalt und selbstverständlichen einem guten Rotwein aus dieser Region als Andenken.

Es war eine engagiert organisierte Veranstaltung. Mit einem guten Eindruck trete ich am Montagfrüh den Flug in die Heimat an.


gruppenfoto hp
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